Täglich um 6 Uhr aufstehen, je nach Schlafort 35 oder 55 Minuten zur Arbeit fahren, von halb 8 bis viertel nach 4 arbeiten und dann wieder 25 Minuten nach Hause fahren.
Wenn ich dann um 5 Uhr zu Hause bin, muss ich entweder fast schon wieder los zum Training oder ich würde doch ganz gerne mal meinen Freund sehen.
E-Mails, die beantwortet werden müssten, liegen brach, denn ich lese sie nur auf meinem Handy, weil mein Computer kaum noch an ist. Nachrichten an Freunde aus Irland werden nicht beantwortet, mit der lieben Gaia habe ich mich auch seit Wochen nicht ausgetauscht und dazu, mal etwas für meine Doktorarbeit zu tun, komme ich erst recht nicht.
... Und wenn dann auch noch das Geld auf dem Konto mau wird, kommt man doch noch auf die Idee, nebenbei auch nochmal ein paar Nachtschichten zu machen.
So habe ich zum Beispiel letzte Woche Freitag und Samstag nachts gearbeitet - ja, nachdem ich Freitag von halb 8 bis 16Uhr gearbeitet hatte, bin ich dann um 21 Uhr wieder ins Krankenhaus (zum Glück ein anderes) gedaddelt. Wochenende? Fehlanzeige. Quasi keine große Erholung für 12 Tage.
Ich bin - wie man also merken könnte - leicht überfordert damit, alles unter einen Hut zu kriegen.
Dabei ist mein Leben eigentlich gerade hervorragend.
Mir macht es Spaß in der Radiologie, ich darf langsam aber sicher selbst Befunde schreiben und erkenne viel mehr auf Röntgenbildern als noch vor ein paar Wochen. Ich bin immernoch total verliebt und stehe freiwillig 20 Minuten eher auf, um bei ihm zu schlafen und trotzdem noch pünktlich auf der Arbeit zu sein.
Da der werte Herr aber jetzt eine Woche im Urlaub ist, kann ich all das Liegengebliebene zumindest aufarbeiten, um dann vielleicht auch wieder aktuell auf einem Stand mit der Gegenwart zu sein.
Und dann gibts ganz bestimmt auch wieder einen sinnvolleren Blogpost!
Das packst du schon, Anna.. äh, Meike :)
AntwortenLöschen'Ich werfe dir gerade eine Kinderschokolade-Riegel zu, für die Extra-Portion Milch.'
und ein 'n'..
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